Jahreshauptversammlung 2011
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Mutwillige Fehlalarme verärgern Wehr
Hauptversammlung: Brandschützer sind vor allem in schneereichen Wintermonaten gefordert – Beförderungen

ERBACH. Von 180 Alarmierungen im Jahr 2010 berichtete Wehrführer Gerd Giebenhain am Freitag in der Jahreshauptversammlung der Kreisstadtfeuerwehr. Darunter waren auch etliche Fehlalarme, teils mutwillig ausgelöst, wie Gerd Giebenhain bedauerte.

Einige Einsätze hob der Wehrführer besonders hervor. So wurden die Aktiven im schneereichen Januar und Februar des vergangen Jahres zu witterungsbedingten Hilfeleistungen gerufen. Da, wusste der Feuerwehrmann, waren sie noch willkommene Helfer. Dieses Bild aber änderte sich bei etlichen Betroffenen, als sie Rechnungen erhielten, denn solcherlei Dienstleistungen werden entsprechend der städtischen Gebührensatzung berechnet.
Giebenhain thematisierte ebenso die Serie von Brandstiftungen des vergangenen Frühjahrs in Michelstadt und Erbach, und er verwies auf einen ganz besonders gelagerten Fall: Feuerwehrleute mussten im Krankenhaus einem Patienten einen Ring vom Finger entfernen.
Sorgen bereitet ihm wie auch Stadtbrandinspektor Jürgen Volk die personelle Situation der Einsatzabteilung. So stehen derzeit nur 35 Aktive zur Verfügung, tagsüber sinkt diese Zahl zumeist aus beruflichen Gründen nochmals deutlich. Aus diesem Grund sind auch die Stadtteilwehren im Einsatzgeschehen deutlich mehr gefordert als in früheren Jahren.
Dass dies heute problem- und reibungslos funktioniere, sei ein Erfolg der Bemühungen seitens Stadt und Wehrführung um eine Verbesserung der Zusammenarbeit, lobte Bürgermeister Harald Buschmann.
Nun hat die Kreisstadtwehr nicht nur örtliche Aufgaben, sondern steht mit Einrichtungen, Fahrzeugen und Mannschaften kreisweit rund um die Uhr zur Verfügung. Mehrere Kameraden sind als Kreisausbilder tätig, Abrollcontainer und Sonderfahrzeuge werden überregional eingesetzt. Es gibt im Odenwaldkreis keine Berufsfeuerwehren, wie manche vielleicht glauben mögen, so Kreisbrandinspektor Horst Friedrich. Um so höher sei der freiwillige Dienst in Übungen, Lehrgangsteilnahmen und Einsätzen zu bewerten, der neben Beruf und Familie hohe Anforderungen an die Helfer stelle. Friedrich wie auch Buschmann bezogen in ihren Dank auch die Familien der Blauröcke ein. Anerkennung gab es von Christa Weyrauch für das DRK Erbach und den bisher für Feuerwehrangelegenheiten zuständigen Stadtrat Karl-Heinz Bless. Dass man sich mehr passive Mitglieder wünsche, betonte Volk als Vorsitzender des Feuerwehrvereins. Man denke über neue Werbemaßnahmen nach.
Mit großem Erfolg aus der im Vorjahr erkennbaren Schieflage herausgeführt hat Rechner Erwin Gieß den Verein. Der Kassenbericht führte zur einstimmigen Entlastung des Vorstandes. Für das laufende Jahr stellte Volk wieder einen Zuschuss des Verein von 15 000 Euro für Brandschutzzwecke in Aussicht.
Personell bauen die Verantwortlichen insbesondere auf die Jugend- und die Minifeuerwehr. Deren Leiter Patrick Sedlacek und Julius Schülein freuten sich über die guten Personalstärken. Die Jugendfeuerwehr der Kreisstadt blickt nun auf 50 Jahre ihres Bestehens zurück. Damit ist sie eine der ältesten in Hessen. Das Jubiläum soll am 21. Mai gefeiert werden.
Werbeträger für Feuerwehr und Stadt ist ebenfalls seit Jahrzehnten der Spielmannszug, der neben vielen anderen Auftritten auch zwei Konzerte in der Partnerstadt Jicin bestritt, wie Leiterin Renate Frieß erklärte. Und selbst die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung beobachten nach wie vor das Geschehen in ihrer Wehr, bringen sich immer wieder mal mit Rat und Tat ein, so Werner Steibert.
Seit 25 Jahren gehört Karina Keller dem Spielmannszug an und hat sich so das Feuerwehrehrenzeichen der Stadt Erbach in Silber verdient, Bronze gibt’s für Sascha Gerbig für 15 Jahre aktive Feuerwehrmusik. Beförderungen gab es für Aktive des Spielmannszuges: Helmut Schwinn ist dort Hauptlöschmeister im Spielmannszug, Renate Frieß Löschmeister, Tanja Kerth und Fatima Cipriano Hauptfeuerwehrfrauen.

Quelle: Echo Online vom 14. März 2011

 



 
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