25h Übung der Jugendfeuerwehr Erbach
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Pünktlich zum Schichtantritt um 10:00 Uhr am vergangenen Samstag standen 19 Jungen und Mädchen im Alter von 10 - 17 Jahren im Feuerwehrhaus der Kreisstadt Erbach. Allesamt bereit etwas Neues zu lernen, 25h den Arbeitsalltag einer Berufsfeuerwehr zu durchleben und dabei den Spaß natürlich nicht zu kurz kommen zu lassen. Auch mit von der Partie waren insgesamt 10 Fahrer und Helfer aus der Einsatzabteilung. Darunter der Jugendfeuerwehr- und Stadtjugendfeuerwehrwart Thomas Buchheimer sowie die beiden Hauptbetreuer Melanie Uhrig und Lena Reh.

Als erstes wurden die Feldbetten im hauseigenen Lehrsaal aufgebaut, hiernach ging es zur Fahrzeugeinteilung. Jeder Jugendliche hat eine spezielle Aufgabe auf dem jeweiligen Fahrzeug zugewiesen bekommen. Gegen 10:45 Uhr ertönte dann zum ersten Mal an diesem Tag der Alarmgong. Einsatz. Gemeldet war „ausgelöste Brandmeldeanlage Firma Bosch Rexroth“. Kaum waren die roten Fahrzeuge bestiegen, rollte der Löschzug schon vom Hof. Am Einsatzort angekommen, wurde erstmal die Lage erkundet. Hierbei konnte kein genauer Auslösegrund festgestellt werden. Die Anlage wurde daraufhin mittels Feuerwehrbedienfeld am Haupteingang zurückgesetzt.

Zurück im Feuerwehrhaus war es dann auch schon Zeit fürs Mittagessen. Dank dem Küchenteam konnten sich die Jugendlichen bei leckerem Salat sowie Nudeln mit Bolognese wieder stärken und waren nun bereit für weitere Einsätze. Kaum aufgegessen, erklang der Alarmton erneut. Gemeldet war dieses Mal „Brand Feuerwehrhaus mit Personen in Gefahr“. Der Keller war komplett vernebelt. Der Einsatzleiter schickte zwei Angriffstrupps unter „Jugendfeuerwehr-Atemschutz“ in die Gefahrenzone. Es wurden vier Verletzte erfolgreich gerettet. Zusätzlich wurde noch die Drehleiter in Stellung gebracht, um eine weitere Person aus dem Schlauchturm befreien zu können. Dank den vier C- Strahlrohren im Außenangriff war der Brand schnell bekämpft.

Zu jeder gemeinsamen Einsatzfahrt gehört natürlich auch das gemeinsame Aufräumen hinterher. Als alles wieder an seinem Platz war, heiß es für die Jugendfeuerwehrleute „technischer Dienst“. Hier wurden die Fahrzeuge auf ihre Einsatzbereitschaft hin überprüft und gereinigt. Zu einer theoretischen Einheit mit dem Thema „technische Hilfeleistung Verkehrsunfall“ sammelten sich wieder alle. Wichtige Bestandteile waren z.B. das Fahrzeug richtig zu stabilisieren, die verletztengerechte Rettung, die Sicherung der Einsatzstelle und weitere Rettungstechniken. Mit diesem aufgefrischten Wissen waren die Jugendlichen bereit für den nächsten Einsatz.

Dieser kam dann auch gegen 16:00 Uhr. Verkehrsunfall auf dem Wiesenmarktgelände mit drei eingeklemmten Personen. Mit Vorausrüstwagen, Rüstwagen, Tanklöschfahrzeug, Tragkraftspritzenfahrzeug und dem Einsatzleitwagen wurde die Unfallstelle angefahren. Die Einsatzstelle wurde abgesichert und alles in Stellung gebracht. Die Verunglückten konnten mittels hydraulischem Rettungsgerät aus dem Auto befreit werden. Nach dem gelungenen Einsatz wanderten das gebrauchte Werkzeug und die Geräte wieder an ihren gewohnten Platz zurück ehe man sich geordnet auf den Rückweg machte.

Im Feuerwehrhaus wartete schon das Abendessen, worauf sich die Jugendlichen ganz besonders freuten: Denn jeder durfte sich seinen Burger so belegen, wie er es am liebsten hat.

Da sich ein Berufsfeuerwehrmann auch immer körperlich fit halten muss, ging es nach dem Abendessen zu einer kleinen Sporteinheit in die Atemschutzstrecke. Hier werden normalerweise die aktiven Atemschutzgeräteträger auf die Probe gestellt und müssen mit dem Atemschutzgerät durch eine Art Labyrinth mit verschiedenen Höhen und Ebenen.

Das wahrscheinliche Highlight des Tages war der nächste Einsatz. Hier wurde zu einem Brand im Stallbereich auf dem Sophienhof alarmiert. Durch eine super Mannschaftsleistung, konnte das Feuer in einem großen Löschangriff und einer Riegelstellung um angrenzende Gebäudeteile zu schützen, schnell gelöscht werden. Die Jugendfeuerwehr wurde auch hier wieder von den Kameraden aus der Einsatzabteilung unterstützt, sodass der Brand zu keiner Zeit zu einer wirklichen Gefahr werden konnte. Anschließend ging es direkt über zum großen Putzen der verschlammten Fahrzeuge.

Gegen 22:00 Uhr bekamen die Betreuer dann endlich mal eine Verschnaufpause, denn für die Jugendlichen war nun Nachtruhe angesagt.

Diese wurde aber sehr unsanft unterbrochen. Am nächsten Morgen gegen 06:30 Uhr erklang wieder der Alarmgong. Gemeldet war eine unklare Lage in Ebersberg, in  Schönnen konnte die Anfahrt jedoch schon abgebrochen werden. Zurück auf der Wache wurde diese wieder auf Vordermann gebracht, ehe sich alle zu einem ausgiebigen Frühstück in der Florianstube einfanden.

Um 10:00 Uhr war der ganze Zauber dann vorbei und die Jugendlichen stiegen glücklich und zufrieden in die Autos ihrer Eltern. Die Bilanz der 25h Übung fiel sehr zufriedenstellend aus um die Betreuer zu zitieren: „Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende!“

 



 
Freiwillige Feuerwehr Erbach, Illigstraße 11, 64711 Erbach -Tel. 06062/94440 - Fax: 06062/4096 

 

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