Am Tag sind die Wehrleute oft weg....
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Feuerwehren – Erbachs Wehr teilt das Problem mit vielen anderen: Berufstätige Helfer sind für Einsätze unabkömmlich

„Da müssen die Freiwilligen halt mehr machen.“ Diesen bemerkenswerten Satz schrieb Wehrführer Gerd Giebenhain an die Tafel im Lehrsaal der Feuerwache. Er stellte ihn vor seinen Jahresbericht anlässlich der Hauptversammlung, in dem er das Leistungs- und Zeitpensum der 30 Aktiven verdeutlichte, die neben Übungs- und Ausbildungstätigkeit sowie Brandsicherheitsdiensten noch 215 Einsätze zu absolvieren hatten, darunter 24 Brände und 84 technische Hilfeleistungen. Diesen umstrittenen Satz ausgesprochen hatte ein Magistratsmitglied in einem Gespräch über die Möglichkeit der Übernahme kleiner Tätigkeiten, wie beispielsweise das Beseitigen einer Ölspur. Über diese Formulierung waren nicht nur Feuerwehrleute verstimmt, geärgert hat sich darüber auch der städtische Beauftragte für die Wehren, Stadtrat Karl-Heinz Bless, wie dieser in seinem Grußwort betonte.
Anerkennung und Dank für die übers Jahr erbrachten Leistungen gab es aber auch – nämlich vom Ersten Stadtrat Günter Junker und von der Erbacher Bürgermeisterkandidatin Martina Köllner. Auch Helmut Schwinn als Vertreter des Feuerwehr-Kreisverbandes äußerte sich positiv.
Wehrführer Giebenhain bedauerte aber, dass wochentags dreizehn Helfer tagsüber beruflich bedingt nicht einsetzbar seien. Gleichzeitig stellte er die kreisweiten Aktivitäten der Wehr heraus, so beispielsweise die Atemschutz- und die Funkwerkstatt. Erfreut zeigte sich Giebenhain hingegen über die neue und leistungsfähigere Rettungsschere, die sich bereits wiederholt bewährt habe. Vorsitzender Jürgen Volk war zuvor auf die Vereinsaktivitäten eingegangen und bedauerte dabei den Rückgang bei den passiven Mitgliedern¨. Derer sind es nur noch 720, die mit ihren Beiträgen die Feuerwehr unterstützen. Aus diesen Mitgliedsbeiträgen hat, so Volk, die Wehr immerhin 9500 Euro in die eigene Ausrüstung investiert und damit die städtischen Finanzen entlastet.
Rechner Erwin Gieß konnte zudem über einen deutlichen Zuwachs des Kassenbestandes informieren. Über den jährlichen Tag der Feuerwehr im September müsse aber nachgedacht werden. Diese Veranstaltung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit mache zwar erheblichen Aufwand, rechne sich aber nicht.
Positiv berichteten indes Dennis Uhrig (Jugendfeuerwehr), Julius Schülein (Minifeuerwehr), Reiner Klingler (Spielmannszug) und Werner Steibert (Ehren- und Altersabteilung) über die Aktivitäten ihrer jeweiligen Sparten.
Der Entlastung des Vorstandes folgte die uneingeschränkte Zustimmung zur Änderung einiger Textdefinitionen in der Vereinssatzung. Ebenso befürwortete man eine Beitragserhöhung zum 1. Januar 2013 von bisher jährlich 15,40 auf dann 18 Euro. Die seitherige Leiterin des Spielmannszuges, Renate Frieß, wurde in die Ehren- und Altersabteilung übernommen, Volker Fornoff mit Dank und Präsent aus dem Vorstand verabschiedet.
Erbachs Bürgermeister Harald Buschmann lobte die imponierende Entwicklung seiner Feuerwehr, bevor der Vereinsvorstand neu gewählt wurde. In ihren Ämtern für weitere fünf Jahre bestätigt wurden dabei Vorsitzender Jürgen Volk, Stellvertreter Thomas Grimm, Rechner Erwin Gieß und Schriftführerin Manuela Pfister. Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit wurde Patrick Pfister. Als Beisitzer gehören dem Gremium an: Lars Deppe, Dennis Uhrig, Tristan Rückert, Renate Frieß und Harald Schork.Für 15 Jahre aktiven Dienst in der Einsatzabteilung zeichnete Buschmann Gerd Giebenhain und Tobias Lorz mit dem Feuerwehrehrenzeichen der Stadt Erbach in Bronze aus. Befördert wurden Tristan Rückert zum Hauptfeuerwehrmann, Christoph Lepcyk und Patrick Pfister zu Löschmeistern und Lars Deppe zum Hauptlöschmeister.

Quelle: Echo / Foto: Hans-Dieter Schmidt

 



 
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15.10.2018  um 13:25 Uhr  Brandeinsatz  in Michelstädter Straße  F-BMA  mehr ...
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