Berufsfeuerwehrtag bei den Jugendfeuerwehren der Kreisstadt Erbach
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Samstag, 05.09.2015 08:00 Uhr:

Für die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Erbach und Jugendfeuerwehr Dorf-Erbach-Bullau heißt es antreten und Übernahme sowie Überprüfung der Fahrzeuge. Zuvor begrüßte Stadtjugendfeuerwehrwart Marc Moldan die Anwesenden und nahm eine Einteilung auf die Fahrzeuge vor.

Kaum war das gemeinschaftliche Frühstück eingenommen, ertönte der Alarm für alle Jugendlichen. Ein Brand auf dem Gelände der Energiegenossenschaft Odenwald. Es musste eine lange Wegstrecke von der Mümling gelegt werden, sowie eine Brandbekämpfung mit 3 C-Rohren und das Wenderohr vorgenommen werden. Bis zum Mittagessen musste nur noch einmal die Brandstelle kontrolliert werden, dort war das Feuer noch einmal aufgeflammt.

Feueralarm! Brandmeldeanlage! Ausgelöst bei der Fa. Bosch, Rossbacher Weg. Die Jugendlichen wurden bereits am Tor in Empfang genommen, eine Lagerhalle war verraucht und zwei Mitarbeiter wurden noch vermisst. Routiniert wurde ein Löschangriff aufgebaut, die Atemschutztrupps ausgerüstet und zur Personenrettung vorgegangen. Wie bei einem richtigen Brand, war fast keine Sicht in der Halle und die Jugendlichen mussten, mit Wärmebildkamera ausgerüstet, die komplette Halle absuchen. Insgesamt suchten so vier Atemschutztrupps nach den Vermissten.

Auch für die Weiterbildung wurde etwas getan, die Jugendlichen wurden vom Ausbilderteam des DRK Kreisverbandes Odenwaldkreis, in Sofortmaßnahmen geschult. Es folgten mehrere kleine Einsätze bis zur Nachtruhe. Es galt zu bewältigen: Die Rettung eine Katze vom Baum, eine Tragehilfe für den Rettungsdienst, beseitigen einer Ölspur, eine Personensuche an der Mümling bei Dunkelheit und einrichten und ausleuchten eines Hubschrauberlandeplatzes.

In den Morgenstunden mussten dann alle noch einmal ran, gegen 06:00 Uhr war der Alarmgong zu hören und alle mussten schnell in den Wald zwischen Dorf-Erbach und Ernsbach. Ein Waldarbeiter wurde von einem Baum getroffen und musste befreit werden. Nach dem Motto „Viele Hände - schnelles Ende“ wurden die Fahrzeuge wieder gereinigt und Einsatzbereit gemacht. Zum Abschluss gab es dann nochmal Frühstück für alle Teilnehmer.

Die Jugendfeuerwehren der Kreisstadt Erbach bedanken sich bei allen Helfern, sowie der Energiegenossenschaft Odenwald und der Fa. Bosch Rexroth für die Bereitstellung ihres Gelände und Räume. Des Weiteren bei dem DRK KV Odenwaldkreis für die Ausbildung und der Leflow.Werbeagentur in Michelstadt für die Bereitstellung der Kameratechnik.

 
Führungskräfte bilden sich im vorbeugenden Brandschutz fort
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Am 02. September 2015 nutzten unsere Führungskräfte die Gelegenheit, eine Ortsbegehung mit einer Unterrichtseinheit "Vorbeugender Brandschutz" zu kombinieren. Auf Einladung der koziol >>ideas for friends GmbH führte uns deren Brandschutzbeauftragter Maik Freidel nicht nur durch Produktions- und Lagerbereiche, sondern auch durch das Museum "Glücksfabrik".

An ausgewählten Stellen gaben dann Maik Freidel und Wehrführer René Bartmann nähere Informationen zum baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz. So wurden unter anderem das Abschottungsprinzip inklusive der Brandabschnittstrennung, die Besonderheiten maschineller Rauch- und Wärmeabzugsanlagen sowie die Notfallorganisation näher beleuchtet. Nach dem zweistündigen Rundgang konnte bei der Abschlussbesprechung in der "Glückskantine" ein durchweg positives Resümee gezogen werden.

Wir möchten uns herzlich bei der Firma Koziol und Maik Freidel bedanken und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit!

 
Besichtigung Werkfeuerwehr Merck
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Am heutigen Morgen trafen sich die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Erbach zu einem etwas anderem Ausflug. Zwar war es keine große Reise nach Darmstadt, dafür aber umso größer die Fahrzeuge, die uns auf dem Werkgelände der Firma Merck gezeigt wurden.

Nach der Ankunft in dem Chemiekonzern wurde uns ein grober Überblick über den Bereich der Werkfeuerwehr gegeben. Drei wesentliche Bereiche zieren das Gelände: Ausbildungszentrum, Leitstelle und Fahrzeughalle mit den Ruheräumen. Auch das Schichtsystem der Angestellten wurde uns näher gebracht. Danach wurden uns die Atemschutzübungsanlage und die verschiedenen Fahrzeuge gezeigt und erklärt.

Die Jugendfeuerwehr Erbach bedankt sich herzlich für den tollen Tag und die einblicke die uns geboten wurden.

 
Angenommener Unfall auf dem Wiesenmarkt
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Schwere Verletzungen zogen sich fünf Erwachsene und drei Kinder zu, während sie an einem Stand für Reiniger eine Vorführung beobachteten. Zwei Kanister mit gefährlicher Salzsäure sind durch falsche Lagerung in der Sonne explodiert.

So das Szenario der diesjährigen Wiesenmarktübung am vergangenen Mittwoch.

Die Feuerwehr hatte die Lage schnell erkundet und konnte dementsprechend sofort reagieren. Zuerst wurde die Gefahrenzone abgesperrt und ein Dekontaminationsplatz eingerichtet. Parallel gingen zwei Trupps mit Atemschutz und speziellen Säureschutzanzügen an den Unfallort vor und begannen mit der Menschenrettung. Die Verletzten wurden am Dekontaminationsplatz mit Wasser gereinigt um die Ausbreitung des Gefahrguts zu verhindern. Nach der Grobreinigung übernahmen die Helfer des DRK die Behandlung und Betreuung der Patienten.

Wie jedes Jahr übten DRK und Feuerwehr Erbach den Ernstfall auf dem Wiesenmarktgelände. Wir sagen danke für die gute Zusammenarbeit!

 

 
Neuer Hygienebereich
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Die Tatsache, dass man nach einem Einsatz erst durch die Umkleide und das halbe Feuerwehrhaus laufen muss um sich die Hände zu waschen und gründlich zu reinigen, hat die Idee hervorgebracht einen Hygienebereich in den Raum der Stiefelwäsche zu integrieren.

In der Arbeitsgruppe der Technik wurde ein grober Plan entworfen um erst einmal nach den Materialen zu schauen. Es musste an verschiedenste Materialien gedacht werden, da eine Wasserleitung gelegt werden musste, ebenso ein Abfluss und natürlich Strom zur Warmwassererzeugung. Auch die Auswahl der Spender und entsprechend der Reinigungsmittel musste durchdacht sein.

Nachdem das Material beschafft war, folgte der Einbau in Eigenleistung. Da in der Feuerwehr bekanntlich viele Berufsgruppen ihren Dienst leisten, konnte alles fachmännisch selbst installiert werden. Ein vorhandener Wasserhahn wurde demontiert und als Quelle für das Wasser genutzt. Die Wasserleitung, der Abfluss und die Stromleitung wurden in einem Kanal versteckt. Nachdem die Installation beendet war, mussten noch die Spender angebracht erden. Den Einsatzkräften steht jetzt eine Auswahl an Seife, Handwaschpaste, Handcreme und Handdesinfektion zur persönlichen Reinigung zur Verfügung. In einem Hautschutzplan ist für jeden ersichtlich, für welchen Anwendungsbereich welches Mittel das richtige ist.

Vielen Dank an die Kameraden für die Mitarbeit in der Planung und letztendlich in der Ausführung.

 
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Freiwillige Feuerwehr Erbach, Illigstraße 11, 64711 Erbach -Tel. 06062/94440 - Fax: 06062/4096 

 

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